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Pfarrer Renk ist mit 91 Jahren verstorben

„Hallo, hier Renk“, so wurden mehr als drei Jahrzehnte lang die begrüßt, die im Offenbacher Pfarrhaus anriefen.

Am 6.November 1960 fand der Wahlgottesdienst statt, an dem „Pastor Erich Renk“ einstimmig gewählt wurde. Zusammen mit seiner Frau Ursula tat er bis zu seiner Verabschiedung im Oktober 1994 treu und verlässlich Dienst in den drei Kirchengemeinden Offenbach, Wiesweiler und Glanbrücken.

Große Aufgaben ging er mutig und unerschrocken an. Als erstes musste das marode Turmdach der Kirche von Glanbrücken 1964 saniert werden. Hier richtete er über dem Altarraum einen wunderschönen  Gemeinderaum ein.

In den Jahren von 1962 bis 1970 wurde die Abteikirche in Offenbach grundlegend renoviert. Herr Renk war selbst ein passionierter Orgelspieler. Unter seiner Leitung wurde 1970 unsere Orgel in der Abteikirche in Dienst gestellt, die die renommierte Berliner Orgelbaufirma Schuke erbaute. Anfang der 70er Jahre war er die treibende Kraft bei der Sanierung des Schwesternhauses. Herr Renk war der Motor, dass die Kirche Wiesweiler von 1970 bis 1974 ein neues Langschiff erhielt und der mittelalterliche Turm grundlegend saniert wurde. Auch in Niederalben regte er die Kirchensanierung an, die Pfarrer Peter Fett fortsetzte.

Das Offenbacher Evangelische Gemeindehaus wäre ohne seinen Einsatz niemals errichtet worden.

Bis zu seiner Pensionierung betrieb er durch Orgel- und Posaunenunterricht sowie im Offenbacher Posaunenchor eine rege Jugendarbeit. Er leitete eine Vielzahl von Gemeindekreisen. Er war ein wesentlicher Motor unserer Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Schlepzig im Spreewald, die bis heute besteht.

Einen großen Wert legte er in seiner Verkündigung auf die Kraft des Gebetes. Zusammen mit seiner Frau Ursula erwarb er sich große Verdienste um die Menschen in unserer Region. Unvergessen ist das Gemeindefest, die Klosterkerb, die jeden Frühsommer stattfand. Sein großes Einführungsvermögen und seine Freundlichkeit sind unvergessen.

Das Ehepaar Renk zog 1994 zum Ruhestand in die Heimatstadt Saarbrücken zurück.  Dort fand im Wohnzimmer seine Hausorgel ebenso einen Platz wie ein großes Bild „seiner“ Abteikirche. 2018 verstarb seine Ehefrau Ursula. Erich Renk konnte danach noch alleine in seinem Haus in Saarbrücken leben. Mit den Mitgliedern unserer Kirchengemeinden blieb er über Telefonate und im Gebet fest verbunden. Am Freitag, den 24.September schloss er im Alter von 91 Jahren seine Augen in tiefer und zuversichtlicher Erwartung der Auferstehung der Toten.

„Du kannst nicht tiefer fallen als in des Herren Hand“.

Die Beerdigung ist für Freitag, den 6. Oktober in Saarbrücken geplant.

Sein Nachfolger, Johannes Hülser, wird den Trauergottesdienst mit der Familie gestalten. Unser Mitgefühl gilt seinem Sohn Ulrich und seiner Tochter Angelika mit deren Familien.

 

Fahrt zu Beerdigung von Herrn Pfarrer Renk Unsere Kirchengemeinde bietet eine Mitfahrgelegenheit zur Beisetzung von Pfarrer Renk an. Abfahrt ist um 12 Uhr von der Abteikirche. Die Trauerfeier findet um 13:30 in der Stiftskirche in St Arnual statt. Die Beisetzung selbst ist für 15:00 auf dem Stadtfriedhof in Saarbrücken geplant. Danach laden wir ein zu einem Trauerkaffee im Café Wolf in unmittelbarer Nähe zum Friedhof. Spätestens um 17 Uhr werden wir wieder zurück in das Glantal mit zwei Kleinbussen fahren. Gegen 18 Uhr sind Sie sicher wieder zu Hause.

Auskunft: Pfarrer Johannes Hülser

 

 

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Gemeinde Brief der Kirchengemeinde Grumbach – Herren Sulzbach August / September 2021
Spendenkonto für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz und NRW
Erntedank 2021 in Wiesweiler

 

„Ich zeig dir meine Kirche!“

4-teiliges Online-Seminar

Die eigene Kirche anderen zeigen und in Bildern erzählen, was einem selbst wichtig ist – dafür gibt es heute vielfältige Möglichkeiten.

Bild, Video und Ton können eingesetzt werden, um ein Porträt der Kirche zu erstellen, die Ihnen am Herzen liegt. Dabei kommt es nicht auf Vollständigkeit an, vielmehr auf den subjektiven Blick und die Frage, wer Ihre Adressaten sind: das private Umfeld, ein Gemeindebrief, die Internetseite Ihrer Kirchengemeinde oder die sozialen Medien.

In einem vierteiligen Workshop lernen Sie die technischen Grundlagen für das Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone kennen. Übungen mit der Kamera und der Austausch untereinander schulen Ihre Wahrnehmung und Kreativität. Hinweise zur Bildgestaltung, Bildbearbeitung und nützlichem Zubehör lassen Sie im Umgang mit der Kamera sicherer werden.

Der Kurs findet komplett online in vier Zoom-Meetings statt. Eine technische Einführung dafür ist im Vorfeld auf Anfrage möglich.

Zwischen den Treffen in der Gruppe erledigen Sie kleine Aufgaben, die das Gelernte vertiefen und auf das Folgetreffen vorbereiten.

Die Dozenten sind virtuell erreichbar und stehen Ihnen während der gesamten Kursdauer unterstützend zur Seite.

Inhalte:
Alle Inhalte werden in Theorie und praktischen Übungen behandelt und in der Gruppe reflektiert.

  1. Handy-Grundlagen
  1. Wahrnehmungs-Schulung
  2. Bildgestaltung
  3. Apps zur Bildbearbeitung
  4. Nützliches Zubehör
  5. Bildrechte
  6. Kollegialer Austausch zu eigenen Fotos

Voraussetzung zur Teilnahme: Ein eigenes Mobiltelefon mit Kamerafunktion (Smartphone) und Sie haben schon mal ein Foto mit Ihrem Smartphone gemacht!

Termine: 04.10.2021; 25.10.2021; 15.11.2021; 29.11.2021,
jeweils 18.30 bis 20.00 Uhr
Kosten: 25 Euro
Anmeldung bis 20.09.2021 unter anmeldung@eeb-sued.de
Leitung: Andreas Fischer, Media Manager, Dozent für Handyfotografie
Margit Büttner, Pfarrerin, Bildungsreferentin im eeb
Veranstalter: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V., Simmern und
Bildungszentrum BürgerMedien e.V., Ludwigshafen

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